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Schlafapnoe

Wenn Sie die Luft anhalten ohne einzuatmen, wird nach kurzer Zeit die Luft knapp und Sie müssen wieder Luft holen. Ein ganz normaler Vorgang.

Viele Menschen tun dies auch beim Schlafen, allerdings ohne es zu wissen. Ungefähr 5% der erwachsenen Bevölkerung sind von Atemaussetzern im Schlaf betroffen, damit ist die sogenannte Schlafapnoe ähnlich weit verbreitet wie Diabetes. Da die Atemaussetzer mehrmals auftreten und über eine Minute andauern können, stellt das Schlafapnoesyndrom eine ernstzunehmende Erkrankung dar. Die Wenigsten sind sich jedoch der möglichen Folgen bewusst.

Beschwert sich Ihr Partner darüber, dass sie laut schnarchen? Schlafen sie schlecht oder leiden häufig an Tagesmüdigkeit? Wenn ja, sind sie möglicherweise betroffen und sollten sich in ärztliche Behandlung begeben.

Bei einem Verdacht der Schlafapnoe wird der Schlaf der Patienten in sogenannten Schlaflaboren überwacht. So lassen sich bei frühzeitiger Behandlung potentiell lebensbedrohliche Folgeerkrankungen der Schlafapnoe vermeiden oder beheben.

Was ist eine Schlafapnoe?

Laut dem Robert Koch-Institut gehören Schlafstörungen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in der Bevölkerung. Ungefähr 25 % der Erwachsenen leiden einer Umfrage zufolge an Schlafstörungen und über 10 % erleben ihren Schlaf häufig oder dauerhaft als nicht erholsam. In Deutschland leiden rund 2,5 Millionen Menschen und damit 2 bis 4 % der 20- bis 60-jährigen unter einer speziellen Schlafstörung, der Schlafapnoe.

Was ist eine Obstruktive Schlafapnoe?

Schlafapnoe bedeutet etwas frei übersetzt „Atemstillstand im Schlaf“. Es handelt sich dabei um wiederholte Atemstillstände im Schlaf, die bis zu 60 Sekunden und länger dauern können.
Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist durch einen vorübergehenden Verschluss des Rachens gekennzeichnet. Bei den betroffenen Personen setzt im Schlaf wiederholt die Atmung aus, weil die Atemwege kollabieren. Der Kollaps der oberen Atemwege kann auf verringerte Muskelaktivität, auf vermehrtes Gewebe im Bereich der Atemwege oder auf anatomische Gegebenheiten zurückzuführen sein, die eine Verengung der Atemwege nach sich ziehen.

Infolgedessen kann die Atemluft nicht mehr in die Lungen gelangen, der Kohlendioxidspiegel im Blut steigt an und es kommt zu Schlafstörungen. Diese Atemaussetzer können mehrmals pro Stunde auftreten und eine Weckreaktion auslösen.

Durch die kurze Unterbrechung des Schlafs kann der Patient diesen Zustand beenden und die Atmung wieder aufnehmen. Die Schlafunterbrechungen dauern in der Regel dabei nur sehr wenige Sekunden und der Patient kann sich nach dem Erwachen nicht daran erinnern. Findet nachts kein erholsamer Schlaf statt, wird die Lebensqualität der Betroffenen durch die Symptome und Folgen einer Schlafapnoe stark beeinträchtigt.

Ursachen und Symptome

Ursachen

Ein entscheidender Faktor für Atemaussetzer während des Schlafs ist die obere Rachenmuskulatur. Im Schlaf nimmt die Muskelspannung ab und kann so zu einer Instabilität der oberen Atemwege führen. Dieser komplexe Vorgang kann nicht durch eine einzelne Ursache begründet werden. Es gibt viele Risikofaktoren, die das Auftreten der Atemstillstände begünstigen können.

Neben Übergewicht und dem höheren Alter gelten vor allem Anomalien im Nasen-Rachen-Raum, wie vergrößerte Rachenmandeln oder Fehlstellungen des Unterkiefers, als Risikofaktoren.

Symptome

Oft merken die Betroffenen nicht, dass sie an OSA leiden. In der Regel erkennt der Lebenspartner lautes Schnarchen, das Schnappen nach Luft oder Erstickungsgeräusche im Schlaf.
Achten Sie auch auf die anderen Symptome, die bei einer Schlafapnoe häufig auftreten.

Wenn Sie unter verschiedenen Symptomen der OSA leiden, sollten Sie dringend mit Ihrem Arzt über Ihre Beschwerden sprechen, um langfristige Folgen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Diabetes zu vermeiden.

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